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Goethequartier auf der Zielgraden

Großes Immobilienprojekt am westlichen Stadteingang Offenbachs feiert Richtfest

Zu Gast: Wohnungsbauminister Tarek Al-Wazir und OB Felix Schwenke / WOHNKOMPANIE Rhein-Main und Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt (NHW) schaffen Entlastung für angespannten Wohnungsmarkt

Offenbach – Es ist das aktuell größte Wohnungsbauprojekt in Offenbach: Zwischen der Berliner Straße, dem Goethering und der Bernardstraße realisiert DIE WOHNKOMPANIE Rhein-Main – verantwortlich für Baurechtschaffung sowie Gesamtentwicklung des Areals – für die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte/Wohnstadt (NHW) das Goethequartier. Auf der jahrelang brachliegenden, mehr als 1,8 Hektar großen Gewerbe- und Lagerfläche zwischen Kaiserlei-Kreisel und S-Bahn-Haltestelle „Ledermuseum“ ist der Rohbau für 327 Mietwohnungen sowie Einzelhandels-, Büro-und Gewerbeflächen abgeschlossen. Von den 83 geförderten Wohnungen werden 74 barrierefrei angelegt. Die Bezugsfertigstellung des ersten und zweiten Realisierungs­abschnitts (227 Wohnungen) ist für 2020 geplant. Der dritte Realisierungsabschnitt (100 Wohnungen) nebst dem Edeka-Markt und der Kindertagesstätte ist für Ende 2020 avisiert. Am Donnerstag feierten die Unternehmen mit den Geschäftsführerinnen Iris Dilger (WOHNKOMPANIE) und Monika Fontaine-Kretschmer (NHW) für das Bauvorhaben Richtfest. Der hessische Wohnungsbauminister und Aufsichtsratsvorsitzender der NHW Tarek Al-Wazir sowie Offenbachs Oberbürgermeister Felix Schwenke hoben in ihren Grußworten die Bedeutung des Projekts für den Wohnungsmarkt in Rhein-Main hervor. „Unser Ziel ist, dass Jede und Jeder in Hessen eine Wohnung zu einem angemessenen Preis finden kann“, sagte Minister Al-Wazir. „Die Landesregierung stellt dazu bis 2024 rund 2,2 Mrd. Euro für den sozialen Wohnungsbau bereit. Das Projekt Goethequartier, für das wir heute Richtfest feiern, fördern wir ebenfalls mit 8,5 Millionen Euro. Die Unternehmensgruppe Nassauische Heimstätte | Wohnstadt als landeseigenes Wohnungs­unternehmen ist ein wichtiger Partner, um dieses ambitionierte Ziel zu erreichen. Ihr Wohnungsbestand wird auf mindestens 75.000 Wohnungen anwachsen, das Goethequartier ist ein Baustein auf dem Weg“, so Al-Wazir.

Offenbach boomt als Wohnstandort

„Wir sind bei unserem ambitionierten Neubauprogramm, in den nächsten Jahren an die 5.000 neue Wohnungen in Hessen fertigzustellen, auf der Zielgeraden. Die notwendigen Grundstücke und Projekte haben wir im Portfolio. Über 3.800 Wohnungen werden als Mietwohnungen entstehen, davon ein großer Teil im geförderten Segment. Für die Rhein-Main-Region ist Offenbach dabei ein zunehmend wichtiger Standort, alleine hier schon setzen wir fast ein Fünftel des Volumens um“, betonte Monika Fontaine-Kretschmer, die für den Neubau zuständige Geschäftsführerin der Unternehmensgruppe. „Offenbach tue viel dafür, damit das auch so bleibe“, betonte Oberbürgermeister Felix Schwenke. „Hier finden Investoren Grundstücke, Unterstützung in der Stadtverwaltung und ein lebenswertes Umfeld. Die Nassauische Heimstätte sorgt für bezahlbare Mieten für ein breites Bevölkerungssegment und ist uns daher besonders willkommen. Die im Goethequartier entstehende Infrastruktur sorgt für ein attraktives Wohnquartier, wie wir sie uns in Offenbach wünschen.“

Wohnungen, Kita und ein Nahversorger

Im neuen Quartier ist die moderne Blockrandbebauung mit bis zu sieben Geschossen schon gut sichtbar. Im begrünten, verkehrsfreien Innenhof entstehen sieben Stadtvillen je mit fünf Geschossen. Die Wohngebäude werden als KfW 70-Effizienzhaus mit Fernwärmeversorgung errichtet. In den Baukörpern kommen auch eine städtische Kita und Gewerbeeinheiten mit zusammen rund 4.000 m² sowie ein Edeka-Markt mit rund 2.000 m² Verkaufsfläche unter. Besonders innovativ und ressourcenschonend: Ein Teil des Marktdachs dient der Kita als Freifläche. Die Parkplätze sind in zwei unabhängigen Tiefgaragen untergebracht. Bauausführendes Generalunternehmen ist die Ed. Züblin AG. Die Architektur trägt die Handschrift des Büros Landes & Partner aus Frankfurt. Die nächste S-Bahnstation ist nur 200 Meter entfernt. Der Anschluss zur A661 über den Kaiserlei ist in unmittelbarer Nähe.

Sichtbarer Beitrag zur Stadtentwicklung

Iris Dilger, Geschäftsführerin der WOHNKOMPANIE, zeigte sich überzeugt, dass das Goethequartier nicht nur neuen und lebenswerten Wohnraum bieten, sondern vor allem auch einen signifikanten Beitrag zur Stadtentwicklung leisten wird. „Hier wächst etwas. Wer aus Richtung Frankfurt nach Offenbach fährt, wird in Zukunft nicht mehr von einer Industriebrache empfangen, sondern von einem attraktiven und lebendigen Wohnquartier mit Nahversorgung.“ Das Goethequartier sei ein markantes Zeichen am westlichen Stadteingang und ein Aushängeschild für die Stadt. „Mit diesem Projekt werten wir die Mikrolage auf und schaffen ein neues Viertel mit einer eigenständigen Identität und Adresse für Offenbach.“

 

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